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Ein Hund liegt auf einem Sofa, umgeben von losem Fell – typische Szene während des Fellwechsels.

Fellwechsel beim Hund

Wenn sich das Hundeglitzer einmal quer durch die Wohnung verteilt, bis hin auf Deine Klamotten, weiß jeder Hundebesitzer sofort: Es ist Fellwechselzeit.

Eine Art fünfte Jahreszeit für alle, die mit Hund leben – manchmal nervig, aber unglaublich wichtig für Deinen Vierbeiner. Denn diese Zeit ist nicht nur für uns Menschen anstrengend, die ständig Fellbüschel aufsaugen müssen.

Auch für Hunde bedeutet der Fellwechsel eine echte Belastung:
Juckreiz, trockene Haut und matte Fellstrukturen zählen zu den typischen Fellwechsel‑Symptomen. In diesem Ratgeber erfährst Du alles Wichtige rund um den Fellwechsel Deines Hundes und wie Du ihm am besten helfen kannst, leichter, entspannter und mit mehr Wohlbefinden durch diese besondere Phase zu kommen.



Wann ist Fellwechsel Zeit bei Deinem Hund?

Viele Hunde durchlaufen den Fellwechsel zweimal im Jahr:

Frühjahr: Der Fellwechsel startet meist im März oder April, wenn die Tage länger und wärmer werden.
Herbst: Ein zweiter Fellwechsel folgt im September oder Oktober, damit der Hund ein dichteres Winterfell bekommt.

Der genaue Zeitpunkt hängt von Rasse, Temperatur, Tageslicht und hormonellen Einflüssen ab.


Fellwechsel beim Hund: Symptome richtig erkennen!

Es gibt verschiedene Anzeichen, an denen Du erkennen kannst, dass sich Deine Fellnase gerade im Fellwechsel befindet:

Der Fellverlust nimmt deutlich zu – viel stärker als in den Monaten zuvor.
Dein Hund kratzt sich häufiger und zeigt Anzeichen von verstärktem Juckreiz.
Die Haut kann trocken oder schuppig wirken, besonders im Übergang.
Durch Juckreiz und trockene Haut schüttelt sich Dein Hund öfter als sonst.
Das Fell wirkt stumpfer oder weniger glänzend, weil die neue Fellschicht erst nachwächst.

Solange die Haut nicht entzündet, stark gerötet oder wund ist, zählen diese Veränderungen zu den ganz normalen Symptomen des Fellwechsels.


Fellwechsel beim Hund beschleunigen – geht das?

Wir haben dir im folgenden Abschnitt einige Tipps zusammengestellt, mit denen Du Deinen Hund im Fellwechsel optimal unterstützen kannst. Sie helfen nicht nur dabei, den Fellwechsel angenehmer zu machen, sondern können den gesamten Prozess sogar spürbar beschleunigen.

Durch regelmäßiges Bürsten, die richtige Pflege und unterstützende Nährstoffe löst sich altes Fell leichter, die Haut regeneriert besser und das neue Fell kann schneller nachwachsen. So wird der Fellwechsel für Deinen Hund deutlich angenehmer und für Dich viel weniger haarig.


Wie kann ich meinem Hund beim Fellwechsel unterstüzten?

Der Fellwechsel kann für Deinen Hund ganz schön anstrengend sein, doch mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst Du ihn in dieser Zeit optimal begleiten und den gesamten Prozess spürbar erleichtern. 

Unsere Fellwechsel Tipps: 

1. Regelmäßige Fellpflege

Gründliches Bürsten entfernt lose Haare schneller, fördert die Durchblutung und verhindert Verfilzungen.

2. Hautfreundliche Bäder (sparsam einsetzen)
Ein mildes Shampoo kann abgestorbene Haare lösen, aber bitte nicht zu häufig baden, damit die Haut nicht austrocknet.

3. Ausreichend trinken & gute Luftfeuchtigkeit
Genügend Flüssigkeit und eine angenehme Luftfeuchtigkeit unterstützen die Hautbarriere und können Juckreiz reduzieren.

4. Ruhige Liegeplätze & Stress reduzieren
Stress belastet Haut, Fell und Immunsystem. Ein entspannter Rückzugsort hilft Deinem Hund, den Fellwechsel besser zu meistern.

5. Nahrungsergänzungsmittel für Haut & Fell
Natürliche Ergänzungen wie Omega‑3, Hyaluronsäure oder Algenöl können die Hautregeneration unterstützen und den Fellwechsel erleichtern.

6. Bewegung regt den Stoffwechsel an
Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und kurbelt den Stoffwechsel Deines Hundes an.


Wie oft sollte man einen Hund beim Fellwechsel bürsten?

Deinen Hund während des Fellwechsels regelmäßig zu bürsten, ist für ihn eine richtig gute Untersützung. Es hilft nicht nur lose Haare zu entfernen, du förderst damit auch die Durchblutung und beschlunigst den körperlich anstrengenden Prozess des Fellwechsels. 
Zudem kannst Du damit im besten Fall auch den nervigen Juckreiz bei Deinem Hund reduzieren & obendrein werden auch die Fellbüschel bei euch zuhause weniger... 

Wie häufig Du Deinen Hund bürsten solltest, hängt von seinem Felltyp ab. 
Grundsätzlich können Dir aber folgende Daumenregeln während des Fellwechsels helfen: 
Kurzhaar-Hunde: 1–2x pro Woche
Hunde mit Unterwolle: täglich
Langhaar-Hunde: 3–5x pro Woche


Wann und wie oft sollte man einen Hund im Fellwechsel baden?

Ein mildes, hautfreundliches Shampoo kann während des Fellwechsels helfen, abgestorbene Haare zu lösen und die Haut zu beruhigen. Allerdings solltest du Deinen Hund nicht zu häufig baden, denn zu viel Wasser und Shampoo können die Haut austrocknen und den Juckreiz sogar verstärken.

Ein gelegentliches Bad – etwa alle 4–8 Wochen – reicht meist völlig aus. Achte auf natürliche, parfumfreie Pflegeprodukte, die den pH‑Wert der Hundehaut unterstützen und Feuchtigkeit spenden.

Nach dem Bad solltest Du Deinen Hund gut trocknen und anschließend sanft ausbürsten, um lose Haare zu entfernen.


Welche Nahrungsergänzungsmittel sind sinnvoll beim Fellwechsel?

Während des Fellwechsels braucht der Körper deines Hundes zusätzliche Nährstoffe, um Haut und Fell optimal zu versorgen. Sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel für Hunde in dieser Zeit sind:

Omega‑3‑Fettsäuren für Fellglanz & Entzündungshemmung
Hyaluronsäure für Feuchtigkeit & eine stabile Hautbarriere
Algenöl für gesunde Haut und Haarwurzeln
Kräuter wie Rosmarin mit antioxidativer Wirkung
Biotin & B‑Vitamine für ein kräftiges neues Fell


Diese Stoffe können:
Juckreiz beim Hund lindern,
trockene Haut beruhigen den Fellwechsel erleichtern, 
das Nachwachsen des neuen Fells beschleunigen, 
den „Hundeglitzer“ im Haushalt deutlich reduzieren


Warum Feuchtigkeit so wichtig für Hunde im Fellwechsel ist

Während des Fellwechsels arbeitet die Haut Deines Hundes auf Hochtouren. Damit sie ihre natürliche Schutzbarriere aufrechterhalten kann, braucht sie genügend Feuchtigkeit, sowohl von innen als auch von außen.

Stelle sicher, dass Dein Hund immer ausreichend trinkt und sorge in trockenen Wohnungsräumen für eine angenehme Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel mit einem Luftbefeuchter oder feuchten Tüchern.

Eine gut befeuchtete Haut juckt weniger, schuppt weniger und erleichtert das Ablösen des alten Fells. Das macht den Fellwechsel für Deinen Hund deutlich angenehmer.


Wie Stress den Fellwechsel beeinflusst – und wie du helfen kannst

Stress wirkt sich direkt auf Haut, Fell und das Immunsystem aus und kann den Fellwechsel sogar verlangsamen. Ruhige Rückzugsorte, entspannte Routinen und ausreichend Schlaf helfen Deinem Hund, Energie für die Haut- und Fellregeneration zu nutzen.

Je entspannter Dein Hund ist, desto mehr Energie hat er für den Fellwechsel.


Warum hilft Bewegung Deinem Hund im Fellwechsel?

Ausreichend Bewegung unterstützt den Körper Deines Hundes dabei, den Fellwechsel besser zu bewältigen. Durch Aktivität wird der Stoffwechsel angeregt, die Durchblutung verbessert und die Haut optimal mit Nährstoffen versorgt.

Das hilft dabei, altes Fell schneller abzuwerfen und das neue, gesunde Fell nachwachsen zu lassen. Ob Spaziergänge, kleine Trainingseinheiten oder Spielrunden, Bewegung hält nicht nur fit, sondern erleichtert Deinem Hund auch den gesamten Fellwechselprozess.

Fazit: So erleichterst Du Deinem Hund den Fellwechsel

Der Fellwechsel ist ganz normal, aber er muss weder für Deinen Hund noch für Dich stressig sein. Mit regelmäßiger Fellpflege, der richtigen Ernährung, ausreichend Feuchtigkeit und einer gezielten Unterstützung durch wertvolle Nährstoffe wie Omega‑3, Hyaluron und Algenöl kannst Du den Fellwechsel spürbar erleichtern und sogar beschleunigen.

So löst sich altes Fell leichter, die Haut bleibt gesund und das neue Fell kann kräftig und glänzend nachwachsen.

Das Ergebnis: weniger Juckreiz, weniger Hundeglitzer im Haus und ein Vierbeiner, der sich sichtbar wohler fühlt.


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